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Ziele


Das InterventionsZentrum gegen häusliche Gewalt Südpfalz arbeitet seit vielen Jahren im Bereich häuslicher Gewalt, Kinder sind immer mitbetroffen. Die Auswirkung der Gewalt auf Kinder ist bereits in der Fachwelt hinreichend dokumentiert. Häusliche Gewalt ist Kindeswohlgefährdung!

Das Konzept "Arbeit mit gewaltbelasteten Systemen" stellt das Wohl der Kinder und die sofortige Beendigung der Gewalt in den Mittelpunkt.

Die Arbeit erfolgt in einem 3-Phasen-Modell. Die erste Phase beinhaltet die Einzelarbeit mit allen Beteiligten des Familiensystems und dient zum einen dem Beziehungsaufbau und zum anderen der Bedürfnisanalyse. Ziel der Eingangs- und Aufnahmephase ist vor allem die Kontaktaufnahme und -herstellung mit den beteiligten Personen. Die Betroffenen erleben in der Einzelarbeit, dass Fachkräfte in das bestehende Familiensystem Einblick erhalten. Ziel ist es, die individuellen Bedürfnisse und den Bedarf aller Beteiligten zu erfassen. Die Kinder sollen durch Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zu der Fachkraft entlastet werden. Die gewaltbetroffene Person wird befähigt, die Verantwortung für ihren eigenen Schutz und den der Kinder zu übernehmen.

In der Arbeitsphase finden Trainingsmodule mit allen Familienmitgliedern statt. Dabei bilden die Bedürfnisse der Kinder die Grundlage für die weiteren Interventionen in der Elternarbeit.

Hierbei wird bewusst auf gemeinsame Module - z. B. Familienkonferenzen - verzichtet, um das Kind zu entlasten und die Verantwortung für Veränderung bei den Eltern zu belassen.

Die Abschlussphase dient dem System und den Fachkräften zur Reflexion, zur Vertiefung erlernter Methoden und zur Verselbstständigung.

 



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