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06341/3819-13
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Setting


Das soziale Trainingsprogramm gegen häusliche Gewalt ist in mehrere Phasen aufgegliedert:

Erstgespräch

Das Erstgespräch dient der Informationsgewinnung als auch -vermittlung und soll eine Arbeitsgrundlage mit dem Klienten schaffen.

Anamnesephase
Die Anamnesephase beinhaltet drei bis fünf Einzelgespräche. Diese dienen dazu, mit Hilfe von Genogrammarbeit sowie dem Einsatz von Fragebögen eine Analyse der Lebensentwicklung und aktuellen Lebenssituation zu erstellen. Auf dieser Basis kann dann eine Entscheidung getroffen werden, ob der jeweilige Täter in das soziale Gruppentraining aufgenommen wird oder ob es geboten ist, mit ihm im Einzelsetting weiterzuarbeiten. Es besteht auch die Möglichkeit, dass es auf Grund gewichtiger Ausschlusskriterien nicht zu einer weiteren Zusammenarbeit kommen kann.

Gruppentraining
Das Täterprogramm ist auf Gruppenarbeit über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten ausgelegt. Es finden wöchentliche zweistündige Sitzungen statt. Davon sind mindestens 25 zu absolvieren. Die Gruppe wird von zwei Fachkräften, bei einer Gruppengröße von maximal 8 - 10 Personen, angeleitet. Zusätzlich kann es zu weiteren Beratungsressourcen zur Krisenintervention kommen.
Folgende Themenbereiche werden inhaltlich bearbeitet:
  • Gewaltarbeit
  • Partnerschaft
  • Gefühle
  • Kommunikation
  • Frauen- und Männerbild
  • Vaterrolle
  • Sonstiges

Abschluss und Nachsorgeangebot
Diese Phase beinhaltet ein Abschlussgespräch im Einzelsetting, welches dazu dient, den gesamten Verlauf zu reflektieren und gegebenenfalls an weitere Hilfen zu verweisen. Nach circa drei Monaten findet ein Follow-Up in der Gruppe statt, um zu sehen, wie die erste Zeit nach dem Täterprogramm verlaufen ist.

 
 
 



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